usa052005 Californien-Florida

Dienstag, 20. Dez.

Ich wach um 5.00 Uhr auf.
Im TV bringen sie auch schon die entsetzliche Wahrheit.
Strike !!
Egal, dann wird halt gelaufen... d.h. Bis zur Queensboro Bridge.

usa05 08Dort steig ich in die Aerial Tramway, die mich rüber auf die Franklin D. Roosevelt Insel bringt und mir nebenher auch noch ein atemberaubenden Blick auf die Brücke und die Häußerfront am East River bietet.
Die 4 $ für die Hin- und Rückfahrt waren sehr gut angelegt.

Mein heutiger Plan besteht aus ...Gehen... und zwar am East River entlang und da komm ich unweigerlich am Gebäude der Vereinten Nationen vorbei und da darf man auch rein.
Mach ich doch glatt... wow ... schon die Bilder im Voyer sind vom Feinsten. Ich schau mich 'ne Weile um, aber 'ne Führung will ich dann doch nicht machen - dauert zu lange – also nehm ich meine Wanderung wieder auf.
Naja ... irgendwann steh ich unter der Manhatten Bridge. Dort beginnt China Town.

usa05 09usa05 10Es ist schon ein etwas merkwürdiger Anblick.
Asiatischer Touch vermischt mit Graffity und Schmierereien, vernachlässigte Häuser und dahinter die Silouette der Wolkenkratzer.
Ich stell mir grad vor, wie der Blick mit den beiden Türmen des World Trade Center wäre, die da noch vor fast 5 Jahren standen.
Wohl gigantisch.

Etwas nachdenklich überquere ich die Manhatten Bridge rüber nach Brooklyn um dann über die naheliegende Brooklyn Bridge wieder rüber nach Manhatten zu kommen.

usa05 11usa05 12Und hier herrscht der Wahnsinn, denn wenn keine Busse und U-Bahnen fahren ist die Brooklyn Bridge der ! Brennpunkt für die Pendler von Brooklyn.
Also, was hier an Polizei und TV Leuten rumhängt ist unbeschreiblich. CNN-CBS-ABS-USW... Übertrieben könnte man sagen : auf einen Pendler ein Reporter und ein Polizist.
Jetzt ist grad nicht viel los denn die Leute arbeiten noch.....

usa05 13usa05 14Ich bin jetzt im Financial Distrikt.
Da ist natürlich auch die berühmte Wall Street.
Die wäre eigentlich ziemlich unspektakulär, wenn da nicht diese unwahrscheinlichen Sicherheitsmaßnahmen wären... überall Polizei und Absperrungen... naja... ich hab vor auf der anderen Seite – am Hudson River wieder nach oben zu laufen und da komm ich logischerweise am Ground Zero vorbei
Das Loch im Boden ist bedrückend und die schlimmen Bilder kommen von alleine ins Bewußtsein, aber irgendwie hab ich mir die Fläche bedeutend großer vorgestellt.
Das täuscht wohl.

usa05 15Ich reiß mich los und setz meine Reise auf dem etwas unspektakulären Hudson River Ufer entlang.
Vorbei an der Lower West Side hinauf bis nach Chelsea.
Hier stehen noch die richtig alten Häuser, mit den vielen Leitern usw. wie man sie eben aus den alten Filmen kennt. Sehr interessant.

Und dann steh ich irgendwann wieder vor dem Empire State Building. Normalerweise fängt die Schlange der Wartenden ja schon auf der Straße an, nicht so jetzt. Im Foyer ... keine Schlange.... Treppe hoch – vor den Kassenhäuchen vielleicht 50-60 Leute. Geht doch.
Ich zahle und reihe mich in die Wartereihe zu den Aufzügen. Aber die ist länger, als man erkennen kann. Es dauert 'ne Stunde bis ich in den Aufzug komme und denkt ja nicht, daß es das schon war.

usa05 16Im – weiß nicht – 70 Stockwerk darf man aussteigen und wird dann durch 'ne Schleuse geleitet um ein Foto zu machen das dann zig $ kostet. Danach geht es zum nächsten Aufzug, der uns zur Aussichtplattform im 86. Stock bringt, aber die hat es in sich.

usa05 17Als ich ins Freie trete, bin ich genauso sprachos wie damals beim ersten Anblick des Grand Canyons.
Obwohl ich den Sonnenunergang um 10 Minuten verpaßt habe, ist der Ausblick auf die Stadt unbeschreiblich... ich muß doch ein paar mal Schlucken und die Saukälte ist es nicht, warum es mir so kalt den Rücken runterläuft.
Die nebenstehenden Bilder sprechen wohl für sich.

Nach etwa 1 Stunde bin ich so durchgefroren, daß ich die Kamera fast nicht mehr halten kann, also reiß ich mich los und fahr nach unten.
Grad neben an ist das Macy`s , das angeblich größte Kaufhaus der Welt.
Ja – groß ist's... die Weihnachtsabteilung hat ihre eigene Etage. Ich hab Mühe wieder aus dem Kaufhaus rauszufinden.
Am Rockefeller Center bestaune ich den – angeblich - größten Tannenbaum der Welt und dann schleppe ich mich zurück zu meinem Hotel.
Ich bin fix und alle, dusch noch rasch und packe meine Klamotten zusammen, denn morgen ist Abreise.

Um 8.00 startet meine Maschine vom La Guardia und da bekanntlich Busse und Bahnen streiken, muß ich wohl oder übel mit dem Taxi fahren. D.h. früh aufstehen, also geh ich früh ins Bett.

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aktualisiert: 23.01.2019