usa02.dez2002 Los Angeles-Florida I

Fakten:
Abflug am 12.12.2002 mit Flug UA 9o1 Frankfurt-San Francisco (Boing 777/200) dann Flug UA 901 San Francisco-Los Angeles (Boing 757). Weiter UA 278 Los Angeles – Orlando (Airbus 320)
Rückflug am 29.12.07 mit Flug Nr. UA 978 Orlando-Washington (Boing 757/200) dann Flug Nr. UA 978 Washington-Frankfurt (Boing 777/200)

Reiseplan:
Los Angeles und Umgebung – Florida – Orlando-Key West-Ft. Myers-St.Petersburg – Orlando

Kapitel 1

Schon am Flughafen in Frankfurt geht es schon gut los…
Am Gate c/4 lauf ich ein bischen rum und filme das Abdocken einer UA Machine.
Da spricht mich eine Dame in Uniform in Englisch an und will meinen Ausweis sehen. Ich frag sie warum und will ihren sehen. Sie meint, daß hier das Filmen hier verboten ist.
Ich versteh kein Wort und laß sie stehen, geh zurück zu meinem Gate. Dabei hör ich noch wie sie mit ihrem Handy telefoniert und meinen Namen nennt. Ein paar Minuten später kommt sie mit einem deutschen Zollbeamten auf mich zu. Ich frag ihn ob das jetzt ein Witz sei und warum ich denn hier nicht filmen darf, immerhin sind wir in Germany. Sicherheitsvorschriften meint er und will meien Ausweis sehen..
Na gut ich will keine Ärger und sag ok. Aber es läßt mir keine Ruhe. Ich geh später wieder zu ihm hin und frag ihn was das alles soll. Ich mein, ich kann doch einen Flieger beim Abdocken filmen. Ungläubig schaut er mich an … die ELAL ist doch noch gar nicht angekommen.
Jetzt…. Alles wird klar. Sie ist eine Israelische Sicherheitsbeamtin und dachte ich will die Ankunft der ELAL Maschine filmen. Hätte sie doch gleich sagen können diese …..

Los geht’s.. bei Grönland geht die Sonne im Süden unter. Schemenhaft erkennt man die Eisberge. 2 Std. später geht die Sonne im Süden wieder auf. Toll oder ? Alles ist ruhig. Ich hör wie immer den Funkverkehr mit und merke auf als die Worte UA 901 und very heavy turbulence fallen.
Wir sind gerade über Oregon.
2 Minuten später kommt die Stimme des Capitans .. Passagiere und Crew bitte sofort anschnallen. 5 Minuten später werden wir aber so was von durchschüttelt wie ich es noch nie erlebt habe. Ich hab schweißnasse Hände als sich eine kalte Hand auf die meine legt. Mein Nachbar schaut mich an und sagt : „Ich habe Angst”.
Eine gute Abwechslung. Ich erklär ihm, daß nix passieren könnte daß wir einfach durch verschiedene Luftschichten fliegen und die Tragflächen bis zu 6 Meter nach unten oder oben dehnbar sind ohne zu brechen und … so geht die Zeit des Leidens vorrüber.
Nach einer Std. ist alles vorbei. Wir werden entschädigt durch einen wunderschönen Anflug auf S.F. Vorbei an der Golden Gate Bridge und Downtown S.F. .
Mein Weiterflug nach L.A. ist ruhig und nach 24 Std. fall ich ins Bett im Zimmer 820 im Motel 6 am Century Blvd.

Kapitel 2

Ich gestehe ich bin sehr gerne in L.A.
Es gibt immer etwas neues zu sehen . Diese Riesenstadt bietet ständig was Neues. Seit 2 Tagen ist Regen angekündigt aber die Sonne scheint, ob in St. Monica , Malibu, Beverly Hills, Hollywood oder Pasadena.
Apropo Pasadena.
Ich bin grad auf dem Weg zum Gordon Biersch, eine Kneipe, die verdammt gutes deutsches Bier braut, als auf der Shopping Promenade Sirenengeheul laut wird. Ein Golf rast an uns vorbei, dahinter mehrere Police Cars hinterher , Helicopter drüber… Gänsehaut… eine Filmreife Verfolgungsjagd life….
Die 2 Märzen im Gordon Bier schmecken damned good.

Impressionen von L.A. ….

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Kapitel 3

Am nächsten Morgen kommt er- der große Regen mit Sturm und wie…die Sintflut haußt bis gegen 5 pm dann ist alles vorbei.
Am Abend fahr zum Staples Center in Down Town.
Hab mir nämlich ein Ticket für die L.A. Clippers gekauft. 22 $ gehen ja noch aber die 15 $ Parkgebühr sind ein Hammer und keine Chance irgendwo am Straßenrand zu parken.
Das Spiel und die Stimmung sind stark.

usa02b 09Ich mach 'nen Tagestrip zum Joshua Tree Mon.
Ein paar Schauer wechseln sich mit Sonne ab und oben auf der Bergaussicht gibt`s sogar Scheeschauer, trotzdem ein gelungener Tag.

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Meinen letzten Tag in L.A. verbringe ich mit Rumfahren, in den Hollywood Hills etwas wandern – hoch zum Hollywood Sign und am Abend noch`n Bierchen im Gordon Biersch.

Kapitel 4

Und am nächsten Morgen geb ich den Mietwagen ab und fahr zum LAX.
Flieger ist pünktlich, hab leider keinen Fensterplatz. Als ich bin Flieger bin, ist mein Platz besetzt. Ein Chinese weigert sich standhaft wieder aufzustehen.
Zähneknirschend nehm ich eben seinen Platz am Fenster……

usa02b 12Pünktlich landet der Flieger in Orlando.
Das Best Western ist ok.
Ich hol den Mietwagen ab und bring ihn umgehend zurück. Meines Erachtens ist ein Radlager laut. Ohne Probleme krieg einen andern.
Ich fahr nach Daytona Beach und dann nach Port Canaveral. Dort laufen heute 3 Riesenpötte von Disney aus.
Ein Wahnsinnsspektakel…

Zum Abschluß tummle ich mich noch in Kissimme Old Town und schau einer Oldtimerparade zu.

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Kapitel 5

Ich packe meine Sachen und laß mich treiben .
Schließlich lande ich in Miami. Ich hab zwar das Lorraine Hotel in Miami Beach gebucht allerdings erst für Morgen. Ich frag da mal nach und tatsächlich ist heut schon was frei.
Die 100 Meter zum Beach hab ich schnell hinter mir und da bleib 1 Tage.

usa02b 15Sieh an heut ist Heilig Abend.
Ich mach mich auf den Weg nach Key West.
Eine tolle Strecke.
Ich hab ein Hotel in der Nähe des Mellory Piers gebucht. Das Chelsea House.
Gebaut vor 120 Jahren – genial.

usa02b 16Heiße 30 Grad zwingen mich an den Pool hinterm Haus.
Am Abend spatziere ich die paar hundert Meter zum Melory Pier.
Mann ist da was los.
Ich geniese den Sonnenuntergang mit tausenden anderen Leuten und setz mich dann an ein Restaurant an der Straße esse ein Ateak und schau mir entspannt das Treiben an…

In der Nacht waren Gewitter und es ist deutlich kühler.
Ich durchquere Key West. Schönes Städtchen.
Am Abend geh ich in Ernest Hemmingway`s frühere Stammkneipe: Sloopy Joe`s Bar. Ich sitz an der Theke hör der Lifemusik zu, trink Bud vom Faß und qualm eine 7 $ Cuba. So wollt ich das, das ist Romantik.
...gegen 11 Uhr geh ich dann. Mann, ist mir schlecht . …

Kapitel 6

Die Gewalttour von Key West nach St.Petersburg hat es in sich.
Ich fahr früh los , laß Miami rechts liegen, quer durch die Everglades nicht ohne immer wieder anzuhalten um die Natur zu genießen.
Ich seh Reiher, Aligatoren, Vogelschwärme Fische usw…. bis Naples, dann am Golf entlang und 70 Meilen vor St. Petersburg bin ich kaputt und übernachte irgendwo.

Am Strand von St. Petersburg und Clearwater erhol ich mich von den Strapazen ehe es zurück nach Orlando geht, denn morgen geht`s zurück nach Germany.

 

aktualisiert: 23.01.2019