usa002000 Rundreise im Land der Canyons

Fakten:
Abflug am 18.05.2000 mit Flug UA 941 Frankfurt-Chicago Boing 777 – Flug UA 945 Chicago – Denver Boing 747/200 – Flug UA 2211 Denver – Las Vegas Boing 737/300
Rückflug am 22.06.2000 mit Flug UA 1588 Las Vegas – Chicago Boing 767 - Flug UA 940 Chicago – Frankfurt Boing 777 .

Unsere Tourplanung:
Las Vegas (Nevada) – Sedona (Oak Creek Canyon-) – Petrefied Forest – Canyon de Chelly – Monument Valley (Arizona) – Canyon Lands – Arches Nat. – Capitol Reef Nat.Pk -. Bryce Canyon – Zion Canyon (Utah) – Grand Canyon North Rim – Page – Grand Canyon South Rim (Arizona) – Las Vegas.

Kapitel 1

Ich hab ja schon einiges erlebt aber was auf dem Flug nach Las Vegas abging war schon einzigartig.
Der Flug nach Chicago war ja ok, aber in Chicago legte unaser Flieger normal ab und fuhr auf dem Taxiway zur Startbahn. Unterwegs sagte unser Captain, daß sich der Abflug wegen Unwettern wohl verzögert. Die Verzögerung dauerte dann geschlagene 4 Std. bei Wasser und ohne Aircondition. Wir waren die Nr. 7 - hinter uns weitere geschätzte 30 Flieger. Und dann ging alles Schlag auf Schlag. Triebwerke an, auf die Rollbahn und dann prügelte der Captain die Mühle im Steilflug durch die Gewitter. Brutale Turbulenzen brachten die Maschine – glaub ich – an ihre Grenzen.
Nach 1 Stunde beruhigte sich das Ganze.
Natürlich war unser Anschlußflieger in Denver weg aber ich muß sagen – UA – Hut ab ..die neuen Bordkarten für den nächsten Flieger lagen bereit – keine Wartezeit nach Las Vegas.

usa00 01Wir hatten im Circus Circus gebucht.
Ein Tag und ne Nacht gönnen wir uns bevor uns der Unternehmungsdrang auf Tour bringt.

Wenn du nach Las Vegas kommst gibt es immer Veränderungen. Zu den unangenehmen Veränderungen zählt die Show von Sigfried und Roy die wir uns angesehen haben, denn –ich glaub – 1 Jahr später war dieser schreckliche Unfall. Die Show war wie immer hervorragend. Ich hab sie 3 mal gesehen . 1985 – 1993 und 2000 . Sie hat sich in den Jahren unheimlich verändert, aber ich fand die Show 1985 immer noch die beste.

Kapitel 2

Ich war noch nie im Death Valley - das ändert sich heute am 20.05.2000.
Es ist brutal heiß. In Badwater – mit 85 Metern unter der Meeresoberfläche der tiefste Punkt der westl. Hem. messen wir schlappe 44 Grad.

usa00 02 usa00 03 usa00 04 Trotzdem ein toller Tag , ebenso wieder nächste im Valley of Fire – nördlich von L.V.

usa00 05 Unser Wohnmobil – ein Bounder von Fleetwood von El Monte ist sehr komfortabel ausgestattet und 34 Fuß lang.
Wir schippern nach Sedona einem ex malerischen Künstlerstädtchen das sich - leider – zu einer Touristenattraktion entwickelt hat. Trotzdem …Sedona ist bei mir immer noch sehr beliebt, da kann sogar ich übers Wasser gehen…..

usa00 06 Unser nächster Punkt ist der Versteinerte Wald (Petrified Forrest) Bäume die zu Stein geworden sind…

usa00 07 Die 1. Begegnung mit Indianern ist im Canyon de Chelly. Hier lassen sie uns spüren was sie von den Weißen halten und wollen.. Nichts und unser Geld. Sie sind sehr abweisend und unfreundlich. Es gibt nur geführte Touren in den Canyon und die kosten…
Trotzdem wollen wir ihre Kultur erleben.
Es macht uns sehr nachdenklich.

 

Kapitel 3

usa00 08 Unser nächstes Ziel ist Monument Valley.
Die Fahrt im Wohnmobil dahin ist sehr angenehm.
Hol mir doch bitte ne Coke aus dem Kühlschrank oder wir machen uns unterwegs ne Suppe.
Oder mal einfach die Vorhänge zu und schlafen
… das ist im Pkw nicht möglich.

usa00 09 usa00 10 usa00 11 Die Indianer imMonument Valley geht mit den Touristen anders um. Sie wollen zwar auch nur ihr Geld aber sie zeigen es nicht so.
Die beste Art das Tal zu erkunden ist die geführte Tagestour. Ich kann sie nur allerwärmstens Empfehlen. Denn da wird man wesentlich von der Kultur und der Gegend erfahren und sehen als ein „normaler“ Tourist.
Und da steckt sehr viel mehr dahinter. Oder hat der normale Tourist schon mal was vom Mystery Valley gehört geschweige was davon gesehen ?
Da wir aufgeschlossene, neugierige Deutsche sind fragen wir unseren Guide Ashley Löcher in den Bauch und das scheint ihn zu erstaunen und zu freuen.
Jedenfalls erfahren wir sehr viel von den Indianern. Wie sie früher gelebt haben wie sie jetzt leben. Ashley selbst studiert in Denver und verdient sich in den Ferien Geld als Guide . Außerdem war er schon Statist in Kinofilmen u.A. in Back to the Future 3 - er ist da bei der Reitszene der 8 Reiter von rechts.

Monument Valley in der Art hat mich schon sehr beeidruckt. Natürlich tut die Landschaft ihr Übriges, aber mal hinter die Kulissen zu schauen war viel interessanter und aufschlußreicher.
Aber gut die Fahrt geht weiter….

 

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aktualisiert: 23.01.2019