68-87Meine Karriere

Seit ich denken kann, hab ich Sport betrieben. Angefangen hat es mit einem Hullahup-Reifen, den ich sehr zur Freude meiner Verwandtschaft- auf den Füßen meines am Boden liegenden Vaters stehend- um meinen Bauch kreisen lies.

Kapitel 1

1964 glaub ich war es mein Wunsch Fußballer zu werden.
Ich fing an in der C-Jugend beim SV Blankenloch. Mein damaliger Trainer Wolfgang Schmidt begleitete mich und die anderen Jungs über die B-Jugend hin zur A-Jugend. Als linker Verteidiger hatte ich auch einen gewissen Anteil an der Bezirksmeisterschaft 1971 glaub ich.
Da schlugen wir die hochgehandelte A-Jugend des KSC zu Hause mit 3 : 2 obwohl wir dort noch mit 8 : 0 verloren hatten. Dummerweise hatten die irgendwo noch einen Punkt gelassen.

Kapitel 2

In meinem 1 Jahr in der 1. Mannschaft der Herrn in der 2. Amateurliga hatte ich einen guten Einstand. Ich hatte gleich einen Stammplatz und war auf einem guten Weg zu höherem.
Bis zu jenem Sonntag als wir zu Hause spielten. Mein Gegner wollte rechts an mir vorbei und ich dreht mich mit, da blieb ich mit dem rechten Fuß in einem Loch hängen....... alle Bänder gedehnt. 7 Wochen Pause, beim 1. Training leicht umgeknickt - wieder Pause - Saison vorbei.
Irgendwann hatte ich wieder herangearbeitet und endlich war ich soweit in der 2. Mannschaft wieder mitzuspielen. Grade mal etwas mehr als eine Halbzeit, dann knickte ich wieder um und meine Zeit als linker Verteidiger war vorbei.
Danach war es nie mehr so wie früher.
Ich schulte um auf Linksaußen und irgendwann 1976 war ich dann wieder ein Kandidat für die 1. Mannschaft, wenn auch nur als Auswechselspieler.
Das war unter meinem Trainer Kurt Sommerlatt dem früheren Nationalspieler.

Kapitel 3

fussball 01Danach wechselte ich zum TV Hochstetten, der damals in der Landesliga spielte. Allerdings schaffte ich den Sprung in die 1. Mannschaft nicht richtig.
Ein Freund von mir veranlaßte mich dann zum KFV zu wechseln. Aber auch dort schaffte ich es nicht oft in die 1.
Im 2. Jahr beim KFV war dann mein Trainer Rolf Kahn. Und der hatte 2 Söhne, nämlich den Axel und den Oliver.
Die beiden kamen öfters mit zum Training und danach baten die beiden mich und andere noch ein bißchen auf`s Tor gegen sie zu schießen. Was für eine Karriere Oliver bevorstand war natürlich nicht zu erahnen, wohl aber der unbändige Ehrgeiz den Oli und Axel an den Tag legten.
Als Rolf Kahn beim KFV aufhörte wechselte ich zur SG Siemens in Karlsruhe. Dort wurde ich auf Anhieb Stammspieler in der 1. Mannschaft. Im 2. Jahr lief es dann nicht mehr so gut, ich wurde immer mal wieder ausgewechselt, und der selbe Freund der mich damals zum KFV holte überredete mich zu seinem Verein - Olympia Herta, den er trainierte - zu wechseln.
Lief recht gut im 1. Jahr, aber dann kam das Sprichwort zum Tragen "Bei Geld hört die Freundschaft auf".
Er bat mich um eine Bürgschaft und bin voll drauf reingefallen. Als ich an den Verein ging um von seinem Trainergehalt was einzufordern, stellte er mich nicht mehr in der 1. Mannschaft auf und da war mein Entschluß dann klar. Das hab ich nicht mehr nötig.
1982 beendete ich meine Karriere als Fußballer.
Meine Karriere als Tischtennisspieler hält dagegen noch an und ist - logischerweise - unter TT nachzulesen.

aktualisiert: 23.01.2019